Vor 260 Jahren – Elbüberquerung der preußischen Armee

Am 29. August 1756 überschritten bei Jüterbog preußische Truppen die Grenze des Kurfürstentums Sachsen – ohne Kriegserklärung - und damit begann der 3. Schlesische Krieg oder besser bekannt als der 7-jährige Krieg.
Am 01. September überquert der Preußenkönig Friedrich II. (der Große) mit 12.000 Mann auf einer Pontonbrücke die Elbe zwischen Elster und Wartenburg und marschiert dann weiter über Bösewig, Trebitz nach Pretzsch, wo er auf dem Schloss die Nacht verbringt. Der Weg führte weiter über Dresden nach Pirna, wo dann alle 3 Korps auf die sächsische Armee trafen.

Einmal Colmberg und zurück

Am 05. August machten sich 16 Wartenburger(innen) auf den Weg nach Markt Colmberg im Frankenland, um eine alte Liebe aufzufrischen bzw. die seit 25 Jahren bestehenden privaten Freundschaften zu pflegen.

Eingeladen hatte die Gemeinde Colmberg zum alljährlich stattfindeten Dorffest.
Drumherum wurde uns noch ein interessantes Rahmenprogramm geboten.

Fährmann hol über …

gilt wieder – leider nur stundenweise.
Nach 10 Wochen Unterbrechung in der schönen Frühlings- und Sommerzeit wurde am 25.07. der Fährbetrieb wieder aufgenommen.
Die Fährzeiten sind vorrübergehend aufgrund von Personalmangel nur montags bis freitags von 9:00 bis 18:00 Uhr.
Am Wochenende ruht der Betrieb komplett.
Wer also am Wochenende mal von hüben nach drüben will, um z. B. Eis zu essen, Gaststätten aufzusuchen oder einfach nur eine Fahrradrunde drehen will, ist angeschmiert. Ganz zu schweigen von den Radtouristen, die weiterhin durch die Gegend irren.

Peter Graf Yorck von Wartenburg und der 20. Juli 1944

Er war der Ur-Urenkel des Generalfeldmarschalls Johann David Ludwig Graf Yorck von Wartenburg (1759 – 1830).
Wie die Generationen seiner Familie vor und nach ihm, trug er den Namenszusatz „von Wartenburg“.

Peter Graf Yorck wurde am 13.11.1904 auf dem Stammgut Klein-Oels geboren und am 08. 08.1944 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.

Die 100-Jahr-Gedenkfeier der Schlacht b6 ei Wartenburg, im Oktober 1913, besuchte er mit seinem 2 Jahre älteren Bruder Paul (1902 – 2002) und dem Vater Hans Ludwig David Paul Heinrich Graf Yorck von Wartenburg (1861 – 1923), der Majoratsherr auf dem Gut Klein-Oels war.

Bei der Feuerwehr wurde der Kaffee kalt...

... denn am 24. Juni 2016 überbrachten die Kameraden der Wartenburger Ortsfeuerwehr den zukünftigen Erstklässlern aus der Wartenburger Plapperkiste ihre Zuckertüten.

Doch vorher gestalteten die Kinder wieder einmal ein schönes Programm mit ihren Erzieherinnen. Das Wetter meinte es fast etwas zu gut an diesem Tag, und bei Temperaturen von 30°C wurde tapfer gesungen, getanzt und vorgetragen.

Die 7 Vorschulkinder präsentierten den Eltern, Großeltern, Geschwistern und anderen Gästen ein Theaterstück aus Ihrem Lieblingsbuch: „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“. Löschmeister Wasserhose und Wachtmeister Meier halfen Oma Eierschecke und erleichterten Sie um ihren Kuchen.

Schlossfest im EJF

Es war wieder Schlossfestzeit
Am Freitag, d. 27.05. fand die Auflage des Jahres 2016 statt.

Obwohl die Witterungsbedingungen für die Organisatoren alles andere als gut waren, fand die Veranstaltung doch wie jedes Jahr reichlich Zuspruch.

Neben Spiel- und Spaßangeboten, speziell  für die Jüngeren, gab es wie gewohnt Kaffee und Kuchen, dazu auch Herzhafteres für alle Altersgruppen. Die einzelnen Wohnobjekte standen den Gästen zur Besichtigung offen.

„Man geht auf die ‚Silberne‘ zu!“

Eine Aussage für Gutes, sich Bewährtes – das gilt für die Ehe – doch auch für Partnerbeziehungen von Gemeinden wie zwischen der Markt Colmberg und der Gemeinde Wartenburg. Und wie in jeder Ehe, gab es zwischen Wartenburg und Colmberg „Höhen“ und „Tiefen“. Für ein erneutes Hoch benötigte es besonderer Aktivitäten. Dankenswerterweise kamen diese aus Colmberg.
So geschah es, dass wir, der Bürgermeister Torsten Seelig, die Ortsrätin Jana Müller und meine Wenigkeit, am Sonntag, dem 22.05.2016 für gute 2h im Stau standen.
Doch das waren, für uns drei, wohl die kurzweiligsten zwei Stunden. Endlich hatten wir Zeit, die letzten 3 Tage unseres Besuches in Colmberg nachhaltig Revue passieren zu lassen.

 

Frühjahrsputz am Denkmal „1813“

Was tun, wenn die kommunale Grünflächenpflege nur das Notwendigste schafft?
Andere Initiativen müssen her.
Der Frühjahrsputz ist keine neue Erfindung.
Früher hieß es mal Subbotnik oder NAW.
Das Umfeld des Denkmals „1813“ war in keinem vorzeigbaren Zustand.
Grün verdeckt zwar manches, ist aber nicht unbedingt ein Zeichen von Gepflegtsein.
So rief der Förderkreis 1813 Wartenburg seine Mitglieder zum Arbeitseinsatz am vergangenen Freitag (29.04.2016) auf.
Der Wildwuchs wurde beseitigt und Müll eingesammelt, der Stein geschruppt und eine Informationstafel aufgestellt.
In den nächsten Tagen soll noch Mutterboden angefahren und Rasen eingesät werden und dann kommt es darauf an, diesen ordentlichen Zustand auch zu halten.

Luther 2017 – Info aus erster Hand!

Am Montag, dem 25.April 2016 findet im Mehrzweckgebäude – Yorckring 26 – um 18.00 Uhr die „öffentliche Sitzung des Stadtrates Kemberg“ statt.
Gleich nach der Begrüßung durch den Stadtratsvorsitzenden und den  folgenden Feststellungen stellt im Anschluss der Einwohnerfragestunde der Oberbürgermeister der Lutherstadt Wittenberg, Herr Torsten Zugehör die Lutherdekade 2017 anlässlich des  Reformationsjubiläums vor. Neben den geplanten Terminen für 2017 werden sicher auch tagesspezifische Besonderheiten angesprochen. Nicht nur weil Wartenburg 2017 Gäste aus der Partnerstadt Colmberg erwartet, ist eine frühzeitige Information über das anstehende Geschehen wissenswert.  

Wie zu jeder öffentlichen Sitzung des Stadtrates sind alle Bürger herzlichst eingeladen.

90 Jahre Kegelsport in Wartenburg

Am 15. April 1926 wurde in der Gaststätte Hildebrandt in Wartenburg der Kegel-Club „Gut Holz“ gegründet. Mit Ernst Helmrich als Vorsitzenden sowie Bruno Dietze, Hermann Kühnast und Richard Dietze wurde der Kegelsport auf der Einbahnanlage mit Handaufstellung aktiviert.
Über erste Wettkampfformen der Kegler ist nichts bekannt, zu örtlichen Festlichkeiten wurden Wettbewerbe mit Preisen und Pokalen ausgetragen und auch zu Familienfeier konnte die Kegelbahn benutzt werden.
Die Gaststätte Hannemann war bis 1945 mit einer Kegelbahn ausgestattet.
Anfang der 1960er Jahre ergriff Sportkamerad Erich Finke als Abteilungsleiter und aktiver Kegler von 1964 bis 1984  die Initiative und meldete eine Männermannschaft für den Punktewettbewerb an.

Seiten