Chronik

  • 1176

    Ersterwähnung als Wardenberch. Der Dorfkern ist ein um 1100 errichteter Burgward.

  • 13. Jh.

    Erste urkundliche Belegung des Ortes Wartenburg.

  • 1400

    Wahrscheinliches Errichtungsjahr des ersten Kirchengebäudes.

  • 1474

    Heinrich List wird Gutsherr von Wartenburg.

  • 16. Jh.

    Baubeginn des Elbdeiches

  • 1618 - 1648

    Im Dreißigjährigen Krieg werden fast alle Bauernwirtschaften in Wartenburg zerstört.

  • 1637

    Die Pest kostet in Wartenburg über 200 Menschen das Leben.

  • 1651

    Im Alter von 73 Jahren starb Hans Christoph von Ebeleben am 7. November 1651 in Dresden. Mit ihm erlosch das Geschlecht dieser Linie im Mannesstamme. Das Rittergut Wartenburg fiel an die mit ihm verwandten Brüder von Witzleben.

  • 1663

    Grundsteinlegung für das Schloss im damaligen Rittergut Wartenburg.

  • 1713

    Es gibt für die Kinder von Wartenburg eine schulische Ausbildung.

  • 1769

    Christian Gottlieb Baron von Hohenthal kauft  das Schloss, welches bis dato häufig den Besitzer wechselte. Es bleibt nunmehr bis 1945 im Familienbesitz.

  • 1790

    Der Baron wird in den Grafenstand erhoben.

  • 23.9.1813

    Wartenburg wird von ca. 25.000 Franzosen besetzt.

  • 3.10.1813

    Es kommt zur wichtigen Schlacht bei Wartenburg unter Feldmarschall Blücher und General Yorck.

  • um 1830

    Die Siedlungen Holland und Seeland entstehen.

  • 1842

    Neubau des Schulhauses

  • um 1845

    wird im nördlichsten Flügel des Schlosses eine Zuckerfabrik errichtet, eine der ersten in dieser Gegend. Wegen ihrer Unwirtschaftlichkeit musste sie bald wieder geschlossen werden, und jahrzehntelang blieben die dazu benutzten Räume unbewohnbar.

  • 7.4.1845

    Eine Hochwasserkatastrophe sucht Wartenburg heim. Das Dorf wird vom Wasser eingeschlossen und der halbe Ort versinkt in den Fluten.

  • 1850

    Der Ort zählt 1.041 Einwohner.

  • Februar 1862

    Eine erneute Überschwemmung bedroht den Ort, jedoch nicht in solchem Ausmaß wie im Jahr 1845.

  • 1862

    Eröffnung des Friedhofes an seinem jetzigen Standort.

  • 3.10.1863

    Zu Ehren der in der Schlacht bei Wartenburg gefallenen Soldaten wird genau 50 Jahre später ein von Schinkel entworfenes Denkmal errichtet.

  • 1868

    Elbbegradigung zwischen Iserbegka und Gallin

  • 1872

    Eine neue Kreis- und Rechtsordnung tritt in Kraft.

  • 1873

    Wartenburg erhält einen eigenen Amtsvorsteher und einen zu wählenden  Bürgermeister. Das bisherige Erb- und Lehnrichteramt wird abgeschafft.

  • 1874

    Der Ort erhält ein Standesamt.

  • 1875

    wird an der Stelle der alten Kirche eine neue errichtet. Der Turm aus dem Jahr 1727 bleibt erhalten.

  • 1881

    Ein Post- und Telegrafenamt wird eingerichtet.

  • 1890

    Beginn der Bebauung der Molkereistraße - heute  Blücherstraße.

  • 1897

    entstehen eine Dampfbrauerei, Ziegelei und Sägemühle.

  • gegen Ende des 19. Jh.

    Es kam zu vielen wirtschaftlichen und baulichen Veränderungen.

  • um 1900

    wird ein neues Schulhaus errichtet.

  • 1900 - 1901

    Pflasterung der Straße nach Globig.

  • 12.10.1901

    Brand der letzten Windmühle.

  • 1908

    Gründung des Fußballvereins „Germania 08“.

  • 1910

    Pflasterung der Straße nach Elster.

  • 1911

    Pflasterung der Dorfstraße und Anpflanzung von Sommer- und Winterlinden.

  • 1912

    Gründung des Turnvereins "Frisch-Fröhlich-Frei" (Bestand bis 1945) 
    Gründung des Sattler- und Tapezierbetriebes Brandt

  • 1913

    Wartenburg zählt 999 Einwohner in 283 Haushalten, für 153 Schüler gibt es 3 Lehrer.

  • 3.10.1913

    Zum 100. Jahrestag der Schlacht bei Wartenburg wird das Yorck-Denkmal eingeweiht.

  • 1914

    Beginn des 1. Weltkrieges – 100 Wartenburger werden einberufen.

  • 1918

    Ende des 1. Weltkrieges – 55 Wartenburger Soldaten sind gefallen.

  • 1919

    Schließung der Brauerei Spieler.

  • 1920

    Ludwig W. übernimmt Gaststätte  „Zur Weintraube“.

  • 1921

    Anschluss des Ortes an die Energieversorgung.

  • 1926

    Der Ort zählt 958 Einwohner.

    Gründung des Kegelvereins „Gut Holz“ und des Vereins „Jugend und Geselligkeit“.

    Der Männergesangsverein feiert das 60. Stiftungsfest.

  • 1928

    Der Wartenburger Militärverein feiert sein 50 jähriges Bestehen.

  • 1930

    gibt es in Wartenburg 55 Handwerker und Gewerbetreibende.

  • 1932

    Einrichtung eines Arbeitsdienstlagers auf dem Rittergut.

  • 1933

    Auswirkung der Weltwirtschaftskrise – ca. 180 Arbeitslose im Ort.
    Machtergreifung der Nationalsozialisten. Ablösung des bisherigen  Bürgermeisters durch einen Kandidaten der NSDAP.

  • 1934

    24 Bauern werden zu sogenannten „Erbhofbauern“  erklärt.

  • 1935

    Pflasterung der Straße zwischen Sand und Dorfstraße.

    Gründung des Anglervereins.

  • 1938

    Straße vom Sand bis zur Bismarcklinde wird gepflastert.

    Mit dem Bau der Arbeitsdienstbaracken wird begonnen.

  • 1939

    Die Wartenburger Molkerei wird stillgelegt, es erfolgt der Umbau zu Wohnungen.

  • 1.9.1939

    Hitler-Deutschland beginnt den 2. Weltkrieg.
    Bereits Ende August werden 30 Männer aus Wartenburg eingezogen.
    Ende Oktober treffen die ersten polnischen Kriegsgefangenen ein.

  • 1945

    Das Ende des 2. Weltkrieges
    Anfang Mai zieht die Rote Armee in Wartenburg ein. 
    Der Ort gehört zur sowjetischen Besatzungszone.
    Ca. 70   Soldaten der Gemeinde verloren ihr Leben.
    24.08. wird ein neuer Bürgermeister von der KPD eingesetzt.
    01.10. beginnt der Unterricht mit 2 Lehrern und 199 Schülern.

  • nach 1945

    Die Bodenreform wird eingeführt.

  • 1946

    Über 900 Umsiedler und Evakuierte werden in Wartenburg einquartiert.

    Der Kindergarten befindet sich bis 1948 im Schloss.

    3 Neulehrer nehmen ihre Tätigkeit in der Schule auf.

    Im Schloss wird ein Kinderheim eingerichtet.

  • 1947

    Winterhochwasser mit Eisstau- Gefahr eines Dammbruchs- Fliegerbomben beschleunigen den Eisgang.
    Erstmals Jugendfastnachten im Ort.

  • 1948

    Wartenburg hat noch 500 Umsiedler.

  • 1949

    07. Oktober Gründung der DDR
    In den ehemaligen Arbeitsdienstbaracken werden zusätzlich 3 Klassenräume für 167 Schüler eingerichtet, die von 10 Lehrern unterrichtet werden.
    Eine Turnhalle wird ebenfalls in einer Arbeitsdienstlagerbaracke eingerichtet.
    Beginn des UTP Unterrichts.

  • 1953

    Gründung der LPG "1. Mai" 
    Volksaufstand am 17.07.- Flugblätter im Saal der Gastätte Ludwig
    Beginn der (Zwangs-) Kollektivierung der Landwirtschaft
    Einrichtung der Schulspeisung
    Einsatz des ersten Mähdreschers zur Getreideernte im Ort

  • 1957

    Einrichtung eines Hortes für Schulkinder.

  • 1958

    Einweihung des neuen Sportplatzes mit Sportlerheim und einem Turnraum.

  • 1960

    Die Kollektivierung der Landwirtschaft wird abgeschlossen (LPG Typ I und Typ III)
    Gründung der LPG "Roter Stern" (Wartenburg-Globig-Bleddin)
    Bau der ersten Häuser am Wald.

  • nach 1960

    wird das stark beschädigte, 1863 errichtete, Schinkel-Denkmal abgebrochen.

  • 1961

    Die Landschaft „Großer Streng“ wird Naturschutzgebiet.

  • 1962

    Die Wartenburger Fußballer werden Kreismeister.

  • 1964

    Am 01.Mai wird die neue Gemeindeverwaltung über dem ehemaligen Eiskeller des Schlosses ihrer Bestimmung übergeben.

  • 1965

    Die Wartenburger feiern erstmals Karneval (anlässlich der Sportlerweihnachtsfeier am 20.12. wurde das 1. Prinzenpaar proklamiert).

  • 1.2.1969

    Einweihung des neu errichteten Schulgebäudes am Wald.

  • 1972

    Am 07.Oktober ziehen die Kindergartenkinder und ihre Erzieherinnen in ein neues Haus um.

    Die Schule erhält den Namen des Kommunisten, Schriftstellers und Arztes Dr. Friedrich Wolf.

    Der Neubau des Feuerwehrdepots im Sportlerweg wird zur Nutzung freigegeben.

  • 1974

    Die neue Kegelbahn auf dem Sportplatz wird eingeweiht.

    Brandstiftung im Ort – betroffen sind die Grundstücke Siebert, Hannemann und Anton.

    Übergabe des neuen Landambulatoriums im ehemaligen Schulgebäude (jetzt „Haus an den drei Eichen“).

  • 1977

    Mit einem großen Fest feiern die Wartenburger die Fertigstellung des „Mehrzweckgebäudes“,  in dem sich u. a. ein Frisiersalon, eine Bibliothek und Klubräume befinden.

  • 1978

    In Wartenburg leben 1060 Einwohner, es gibt 1 Bäckerei, 1Tischlerei, 1 Sattler- und Polsterwerkstatt, 1 PGH des Bauhandwerks, 1 Lebensmittel- und 1 Industriewarenkonsum, 1 Fleischerei, 2 Gaststätten, 1 Landambulatorium, 1 POS, 1 Heimschule für 60 Kinder im ehemaligen Schloss, 1 Kinderkrippe und einen Kindergarten. 
    Die evangelische Kirchengemeinde hat 550 Mitglieder, Pfarrer ist Klaus Wulf.

  • 1983

    Einweihung des Schulerweiterungsbau

  • 1984

    Am 30.Juli können die Krippenkinder und ihre Erzieher in eine neue Einrichtung  umziehen.

  • 1988

    Einzug in eine neue moderne Turnhalle

    Im Januar ziehen die ersten Mieter in den 14 WE-Neubaublock am Festplatz ein.

    Die Einwohner und ihre ca. 25.000 Gäste begehen den 175. Jahrestag der Schlacht bei Wartenburg.

  • 1989

    Der Sportverein Germania Wartenburg erhält erneut den Ehrenpokal des DTSB-Bundesvorstandes.

  • 1990

    Die Wende In Wartenburg - ein „Runder Tisch“ mit Gemeinderäten und Bürgern diskutiert über die Zukunft Wartenburgs.
    Wartenburg gehört jetzt zum Land Sachsen-Anhalt – Landkreis Wittenberg.
    Als Symbol der Wiedervereinigung wird am Sand die „Eiche der Einheit„ gepflanzt.
    Die ehemalige Verkaufsstelle „Konsum“ wird von Familie Finke übernommen.

    01.07.1990    Währungsunion – in der alten Schule wird das erste Westgeld ausgezahlt

    06.05.1990    Die Gemeindevertretung wird neu gewählt
    41 Kandidaten stellen sich zur Wahl, der Gemeinderat umfasst 16 Mitglieder,
    Rolf Klopotowski wird als Bürgermeister wiedergewählt.

    14.10.1990   Die erste Landtagswahl nach der Neukostituierung des Laneds Sachsen-Anhalt findet statt.
    In Wartenburg erhalten die Parteien folgende Stimmenanteil:
    CDU: 63,5%, SPD: 29,1%, FDP: 12,3 %, PDS 7,4 %

  • 1991

    Das Landambulatorium wird im Frühjahr „abgewickelt“.
    Frau MR Dr. Anders lässt sich als Fachärztin für Allgemeinmedizin in Wartenburg nieder.

    Kirche und Pfarrhaus erhalten neue Dächer um so den Verfall zu stoppen.

  • 1992

    Zusammenlegung von Kindergarten und Kinderkrippe zur Kindereinrichtung “Plapperkiste“.

    Der Bau einer Elbebrücke zwischen Elster und Wartenburg ist in der Diskussion.

    Jeder im Ort, der es wünscht, hat jetzt einen Telefonanschluss.

    Neue Betriebe entstehen – die Statistik erfasst folgende gewerblichen Wirtschafts- und  Dienstleistungseinrichtungen:    
    • Agrargenossenschaft 
    • Allianzvertretung durch Herrn Canzler
    • Bauhandwerk GmbH geführt von Herrn Lehmann
    • Bauunternehmen des Herrn Rehhahn
    • Blumenhaus der Fam. Höpfner
    • Dienstleistung - Heißmangel  Herr/ Frau Scheel
    • Elektroinstallationsbetrieb des Herrn Graßmann
    • Einzelhandelsverkaufsstelle für Fleisch- und Wurstwaren von Frau/Herr Neumann
    • Freier Handelsvertreter für Bausparen geführt von Herrn/Frau Heerwald
    • Friseur und Kosmetik geführt von Herrn/Frau Pfeffer
    • Gaststätte "Sportlerheim" der Fam. Franzke
    • Gaststätte "Zur Weintraube" (Herstellung von Speiseeis) Inhaber Herr Ludwig
    • Gas- und Wasserinstallation, Klempnerei des Herrn Richter
    • Gebäudereinigungsbetrieb des Herrn Geißler
    • Getränkestützpunkt geführt von Herrn Zepperitz
    • Handel mit Baukeramikerzeugnissen der Fam. Milde
    • Handelsvertretung für Sekt, Wein, Spirituosen geführt von Fam. Canzler
    • Heizungsbau des Herrn Marker & Co.
    • Landwirtschaftsbetrieb der Fam. Schmiedchen
    • Möbeltischlerei der Gebr. Kühn
    • Polsterei der Fam. Brandt (ab 1993 Raumausstattung Brandt)
    • Quelleagentur geführt von Frau Rintsch
    • Textillädchen der Frau Schumann
    • Verkauf von Antiquitäten durch Fam. Hanisch
    • Verkauf von Getränken, Nahrungs- und Genussmitteln durch Fam. Finke
    • Versicherungsvertretung geführt von Frau Trabitz
    • Wartenburger Yorckring-Reisen GmbH i. G. des Herrn Embscher

  • 1993

    19.01.1993
    Gründung des „Förderkreis 1813 Wartenburg e.V.“

    Seit dem Jahr 1990 nimmt die Einwohnerzahl stetig ab. Im Jahr 1993 werden  955 Einwohner gezählt. (Quelle: Statistisches Landesamt).

    01.-03.10.1993  Der 180. Jahrestag der Schlacht bei Wartenburg wird begangen

  • 1994

    Neueröffnung der Gemeinschaftspraxis Dr. Anders im eigenen neuen Praxisgebäude.

    01.02.1994
    Das Schulgebäude wird 25!
    In der Wartenburger Schule (jetzt nur noch Sekundarschule)lernen  198 Schüler, sie werden von 22 Lehrern unterrichtet.

    Herr Latdorf wird neuer Pfarrer in Wartenburg, jedoch 1996 wieder versetzt.

    Der geplante Kiesabbau in der Elbaue ist das große Thema und erhitzt die Gemüter.

    Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk übernimmt als neuer Träger das Kinderheim.

    12.06.1994
    Kommunalwahl in Wartenburg

    25.06.1995
    Der Förderkreis veranstaltet das erste Ringreiten.

  • 1995

    31.05.1995
    Der Schützenverein Wartenburg e.V. wird gegründet

  • 1996

    Beginn des Dorferneuerungsprogramms, Gebäude, Wege und Plätze werden erneuert.
    Zuerst wird der Sportlerweg bis zur Schlosszufahrt neu gestaltet.

    Brand im Jugendklub am Wald, der danach nicht mehr nutzbar ist.

    Die alte Turnhalle wird vom Schützenverein als Schießhalle genutzt.

    Im Garten der Sekundarschule entsteht ein Amphitheater

  • 1997

    Einweihung des neuen Feuerwehrdepots im Gemeindehaus.

    Dorferneuerung - mit der Neugestaltung des Yorckringes wird begonnen.

    12.07.1997  Die „Holländer“ (Bewohner des Holländer Winkel) feiern ihr erstes Straßenfest.

    06.09.1997   Der neugestaltete Gemeindevorplatz wird eingeweiht.

  • 1998

    25.06.1998  Zum 50jährigen Bestehen des SV Germania Wartenburg wird eine neue Vereinsfahne gestiftet

    26.04.1998  Landtagswahl In Sachsen-Anhalt, so wählte Wartenburg:
    SPD: 33,0%,  CDU: 30,8%, PDS: 16,8%,  DVU: 9,6%,  FDP: 5,5%

    03.10.1998  Der 185. Jahrestag der Schlacht wird begangen

    Die Kirchengemeinde wird Herrn Pfarrer Dr. Hofmann aus  Pratau zugeteilt.

  • 1999

    13.06.19999  Der Gemeinderat wird neu gewählt mit folgenden Stimmenzahlen:
    SPD: Heinz Stephan (131),  CDU: Horst Schmidt (216),  PDS: Eckbert Kunze (184) und Danilo Scherg (60), Einzelkandidaten: Fritz Sickert (101), Bernhard Siebert (119), Jörg Anders (280), Hans-Jürgen Günther (81) und Volker Heinrich (88)

    03.10.1999 Förderkreis veranstaltet ein Straßengefecht

  • 2000

      Die letzte Baracke des RAD wird nach Brand (letzte Nutzung Jugendclub) abgerissen.

  • 2001

    Die Reste des Brühlschen Gartenhauses werden gegenüber der Kirche neu aufgestellt.

    Sanierung des Sportlerheimes, die alte Turnhalle wird zum Jugendclub erweitert.

    Einweihung des Schützenkellers im alten Eiskeller unter dem Gemeindegebäude

    06.05.2001  Wahl des ehrenamtlichen Bürgermeisters mit knappen Ergebnis:
    Rolf Klopotowski                267 Stimmen
    Horst Schmitt                    264 Stimmen

    22.07.2001  Gaststätte „Sportlerhein“ wird von Evelyn Müller wiedereröffnet

  • 2002

    Jahrhunderthochwasser der Elbe im August, die Wartenburger kämpfen erfolgreich gegen die
    drohende Überflutung des Ortes.

    Die Feuerwehr kann aufgrund der angespannten Lage ihren 120. Geburtstag nicht feiern.

    21.04.2002  Landtagswahl, so wählte Wartenburg:
    CDU: 49,5%, PDS: 19,5%,  SPD: 13,2%,  FDP: 10,8%,  Schill-Partei: 5,1%

    22.09.2002 Bundestagswahl, Ergebnisse in Wartenburg:
    CDU: 39,5%, SPD: 37,3%, PDS: 12,4%, FDP: 5,6%

    Wartenburg hat am Ende des Jahres 872 Einwohner (Quelle: Statistisches Landesamt).

  • 2003

    Über Jahrhunderte hatte Wartenburg eine eigene Schule. Die Schließung der Sekundarschule erfolgt mit den Sommerferien.
    122 Schüler wurden zum Schluss noch unterrichtet.Grundschüler besuchen bereits seit 1993 die Schule
    in Dabrun, Sekundarschüler werden nun in Kemberg beschult.

    02. bis 05. Oktober
    Gedenkfeier 190-Jahre Schlacht bei Wartenburg

    "Kriegerdenkmal" wird nach Sanierung neu geweiht

    Ebenfalls saniert wird der Kirchturm

    Straße nach Globig wird grundhaft ausgebaut

  • 2004

    Wartenburg siegt beim MDR „44m Lauf“, im Mai erfolgt der Fernsehauftritt.

    Kommunalwahl zum Gemeinderat
    CDU: Horst Schmidt und Hans,Jürgen Günther (308), PDS: Eckbert Kunze und Danilo Scherg (239), Einzelkandidaten: Jörg Anders (289), Volker Heinrich (103), Thomas Holzmüller (102), Sören Lüdtke (96) und Heinz Stephan (89)
    (Stimmenanzahl der Liste)

    Nach der Flut wird mit der Deichsanierung begonnen.

    Die letzten Strom-Freileitungen werden durch Erdkabel ersetzt.

    Das ehemalige Schulgebäude soll zu altengerechten Wohnungen umgebaut werden - leider eine Ente.

  • 2005

    „Elke´s Minimarkt“ wird in der Straße „Zur Elbe“ eröffnet, Inhaber ist Familie Finke.
    Von der Post wird die Filiale Wartenburg gekündigt, nach Protesten vorerst belassen.

    Der Weg zum Sportplatz wird mit einer Bitumenschicht überzogen.

    Die Sanierung des Kirchturmes wird abgeschlossen.
    Gesamtkosten ca. 250.000 €

    Bundestagswahl am 18.09.2005 (Zweitstimmen in Wartenburg)
    CDU: 36,4%,  SPD: 28,09%,  Die Linke: 20,6%,  FDP: 10,1%

  • 2006

    Landtagswahl am ...(Zweitstimmen in Wartenburg)
    CDU: 45,7%,  SPD: 20,2%,  Die Linke: 18,4%,  FDP: 7,2%

    Die Orgel der Kirche wird für 12.000 € restauriert.

    Der Verein "Dezentrale Abwasserentsorgung für Wartenburg" gründet sich und setzt sich für kleinteilige Lösungen in der Abwasserentsorgung ein.

    Ehemaliges Schulgebäude ist versteigert, die Interessen des Investors sind unklar.
    Damit ist eine weitere Nutzung der Sporthalle nicht mehr möglich.

     

  • 2007

    Auf dem Sportplatz wird ein Beachvolleyballfeld angelegt.
    Das Sturmtief „Kyrill“ verursacht große Schäden auch in Wartenburg.
    Im März erfolgt die Neuaufstellung des „Eisernen Kreuzes“ im Yorckgarten.
    Am 03.Oktober wird das Diorama, das die geschichtlichen Ereignisse der Schlacht bei Wartenburg zeigt, im Ausstellungsraum des Mehrzweckgebäudes übergeben.

    Es erfolgt die Schließung der Turnhalle auf dem ehemaligen Schulgelände.
    Die Einwohnerzahl Wartenburgs sinkt weiter auf 796. (Quelle: Statistisches Landesamt)

  • 2008

    Der Sportverein „Germania 08“ feiert im Juli seinen 100. Geburtstag.

    Keine dezentrale Lösung - Der AZV beginnt mit den Bauarbeiten für die zentrale Abwasseranlage

    Am 07. Mai ist die „MDR Landpartie“ zu Gast. Später kann man den Bericht darüber im Fernsehen
    verfolgen.

    30.03.2008  Bürgermeisterwahl
    Klopotowski, Rolf:    159 Stimmen
    Wartke, Jörg:              9 Stimmen
    Zepperitz, Ulrich:     352 Stimmen
    Damit ist Herr Zepperitz ab dem 01.07.2008 neuer ehrenamtlicher Bürgermeister.

    Zwischen dem 02. und 05. Oktober findet die Gedenkveranstaltung zum 195. Jahrestag der Schlacht bei Wartenburg statt.

  • 2009

    Der  „Kultur- und Heimatverein Wartenburg e. V.“ wird gegründet.
    Der Gemeinderat beschließt im Dezember die Eingemeindung des Ortes in die 
    Stadt Kemberg.
    Am 31.Dezember - zum Abschied aus der Eigenständigkeit – werden Wappen und Fahne präsentiert.

  • 2010

    Ab 01. Januar ist Wartenburg ein Ortsteil der Stadt Kemberg, viele Straßennamen und
    Hausnummern müssen verändert werden.

    Im August feiert der Anglerverein den 75. Jahrestag seiner Gründung. 
    Trotz zahlreicher Bürgerproteste wird der Ort an das zentrale Abwassersystem zum Klärwerk in Merschwitz angeschlossen.
    Wartenburg hat am Ende des Jahres noch 751 Einwohner.

  • 2011

    Im Juni und September richten Unwetter große Schäden an.
    Im August feiert die älteste Bürgerin Wartenburgs, Frau Emma Richter, ihren 100. Geburtstag.
    750 Einwohner hat das Dorf noch in diesem Jahr.

  • 2012

    Wartenburg feiert im August „130 Jahre Freiwillige Feuerwehr“.
    Umbau der Kegelbahn im Sportpark - jetzt mit neuer Automatikaufstellung.

  • 22.09.2013 Bundestagswahl

    ungültig gültig Schindler
    Jörg
    DIE LINKE
    Petzold
    Hans Ulrich
    CDU
    Lietz
    Arne
    SPD
    Kuhnert
    Cornelia
    FDP
    8 409 75 210 77 2
    Lemke
    Steffi
    GRÜNE
    Tiedtke
    Sandra
    PIRATEN
    Lindemann
    Thomas
    NPD

    Klapproth

    Arndt

    AfD

    Marks
    Michael
    FREIE WÄHLER
     
    12 9 11 10 3  

     

    Zweitstimmen Bundestagswahl 2013

    ungültig gültig

    DIE

    LINKE

    CDU SPD FDP Grüne
    11 406 83 184 71 9 10
    PIRATEN NPD MLDP AfD

    pro

    Deutschland

    FREIHE

    WÄHLER

    ÖDP
    11 15 0 16 0 7 0

     

    Erststimmen Bundestagswahl 2013

  • 01.01.2014

    Am 01.01.2014 hat Wartenburg 703 Einwohner.

  • 01.05.2015

    Am 01.05.2015 hat Wartenburg 689 Einwohner.